Wo auf einer Unternehmens-Website personenbezogene Daten erfasst werden

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sorgt bei Seitenbetreibern weiterhin für Verunsicherung. Noch immer gibt es Seitenbetreiber, die der festen Meinung sind, sie würden personenbezogene Daten weder erfassen noch verarbeiten. Allerdings ist dies in den meisten Fällen eine Fehlannahme. Wir zeigen nachfolgend auf, wo Erfassung und Verarbeitung üblicherweise erfolgen.

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Log-Files: Im Regelfall erzeugt der Server, auf welchem die Website gehostet ist, sogenannte Log-Files. Darin protokolliert er sämtliche Zugriffe einschließlich zugehöriger IP-Adressen der Nutzer, mit denen sich ggf. ein Personenbezug herstellen lässt. Selbst wenn der Seitenbetreiber dieses Feature nicht nutzt, ist es im Regelfall vorhanden und aktiv.

Web-Analyse: Tools zur Traffic-Auswertung, wie z.B. Google Analytics, können ebenfalls personenbezogene Daten erfassen und sogar an externe Anbieter übermitteln.

Kontaktmöglichkeiten: Ob Nennung einer E-Mail Adresse im Impressum oder Integration eines Kontaktformulars – sobald der Nutzer eine E-Mail versendet oder seine E-Mail Adresse per Formular übermittelt, wird eine Information mit Personenbezug erfasst.

Fazit

Alle drei genannten Punkte treffen für so gut wie jede Website zu. Entsprechend besteht die Notwendigkeit, sich als Seitenbetreiber nach den Vorgaben der DSGVO zu richten. Unter anderem bedeutet dies, Nutzer über die Erfassung und Verarbeitung personenbezogener Daten sowie deren Rechte zu informieren. In anderen Worten: Es gilt eine zugeschnittene Datenschutzerklärung zu erzeugen und in die Website zu integrieren.

Unterstützung kann unser Online-Generator für Datenschutzerklärung Muster leisten. Für weitere Informationen rund um den Datenschutz auf Websites sowie den betrieblichen Datenschutz in Unternehmen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.